Besuch beim „Der Neue Tag“ des VWA Absolventenverband

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Verleger German Vogelsang begrüßt die Besuchergruppe des VWA Absolventenverbandes
Verleger German Vogelsang begrüßt die Besuchergruppe des VWA Absolventenverbandes

Lange schon stand das neue Druckereigebäude des Neuen Tags auf der Wunschliste des Absolventenverbands der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, endlich hat es geklappt.
Verleger German Vogelsang ließ es sich nicht nehmen, die stattliche Teilnehmerzahl persönlich willkommen zu heißen. In seinen eindrucksvollen Einführungen beleuchtete er mit berechtigtem Stolz die Entwicklung der Zeitung von den Nachkriegsanfängen bis heute. Die Erstausgabe erschien 1946 unter den Gründungsvätern von Gostomski, Döhler und Dr.Nickl, mittlerweile ist das Haus in jüngere Hände übergegangen und man rüstet sich, wie der stattliche Umbau im Stadtzentrum zeigt, auf ein rundes Jubiläum nächstes Jahr. Mit dem vor ein paar Jahren eingerichteten Druckgebäude ist man für Jahre technisch bestens aufgestellt.

DNTTeilnehmer
4. v.li. Vorsitzender Wolfgang Lindner des VWA Absolventenverband

Viele der Teilnehmer hatten noch die alte Anlage in der Weigelstraße in Erinnerung und sie kamen aus dem Stauen nicht mehr raus. Die neue Anlage, es wurden stattliche 25 Mio investiert, sorgt dafür, dass nahezu ¼ Mio Leser pünktlich zu ihrer gewohnten Frühstückslektüre kommen. Tagtäglich werden mit den verschiedensten Fahrzeugen über 6ooo km zurückgelegt. Die Gruppe wurde sehr gekonnt und mit viel Sachverstand von Sabine Lang durch das Haus geführt und sie wusste mit ihrer charmanten Art auf jede Frage eine Antwort. Es machte den Absolventen einfach Spaß ihr zuzuhören und brandaktuell konnten sie den Druck der Kulturausgabe mitverfolgen.

DNTRotation
Die Technik zeigt dem Absolventenverbands der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie wie schnell drucken geht.

Nach der eindrucksvollen Führung waren sich die Teilnehmer mit Verleger Vogelsang einig: trotz der großen Konkurrenz hat die gedruckte Zeitung auch weiterhin eine Zukunft. Wie formulierte Umberto Eco in einem Interview so schön: „ Bei der Zeitung weiß ich, wer zu mir spricht, im Netz weiß ich das oft nicht.“

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