Studienfahrt 2016: Prag, ganz anders!

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PragErleben(wl) Unter dem Motto „Prag, wie`s nicht jeder kennt“ startete der Absolventenverband der VWA Weiden seine dreitägige Studienfahrt in unser Nachbarland. Groß war schon im Vorfeld die Nachfrage, der Bus war in wenigen Tagen ausgebucht. Und die hohen Erwartungen haben sich mehr als erfüllt: es passte einfach alles, zumal sich auch das Wetter von seiner goldenen Seite zeigte.

Gruppenfoto im Vrtba-Garten
Gruppenfoto im Vrtba-Garten (Bild: Lothar Heisig)

Natürlich, Prag in 3 Tagen voll abzuarbeiten, hieße Eulen nach Athen tragen. Ein gutes Gelingen braucht auch immer eine gute Führerin und mit Regina Faltynova hatte der Verband einen wahren Glücksgriff gemacht. Es war schon beeindruckend, mit welch sou-veräner Art sie die unzähligen Schönheiten der Goldenen Stadt präsentierte. Ihr stets freundliches, zugängliches und immer hilfsbereites Auftreten fand allseits großen Beifall. Natürlich, einige Dauerbrenner wie die Altstadt und die Burg durften nicht fehlen, der abendliche Besuch des Imagetheaters Black/Light mit Africania aber war für die Teilnehmer schon was ganz Besonderes.

Sehr beeindruckend dann am Samstag die Besichtigung des unweit von Prag gelegenen Schlosses Konopiste, das an große Vergangenheit, ganz besonders aber an den Thronfolger Ferdinand d` Este und seine Jagdleidenschaft erinnert.

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Der Vrtba-Garten (tschechisch: Vrtbovská zahrada) ist einer der bedeutendsten Barockgärten in Prag und in Europa nördlich der Alpen. Er ist ein Kulturdenkmal erster Klasse und bei der UNESCO registriert. (Bild: Lothar Heisig)

In Prag zurückgekehrt, standen der Vrtba Garten und der Laurenziberg mit der langgestreckten Hungermauer auf dem Programm.

Prag mit seinen unzähligen Brücken und Türmen lag einem förmlich zu Füßen! Ein vollbepackter und interessanter Tag ging zu Ende mit einem Festmenü, untermalt mit original böhmischer Musik, exzellent dargeboten u.a. mit Geigen, Zymbal und Dudelsack. Der letzte Tag verlief ganz im Zeichen des Jugendstils, oder der sog. Secession, und da kann Prag wahrlich eine ganze Menge anbieten, z.B. Topic, Haus Praha, Kaufhaus Novaku, einige schöne Hotels am Wenzelsplatz u.a. (viele Architektennamen, wie auch Vaclav Havel, den Großvater des Präsidenten).

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(Bild: Lothar Heisig)

Frau Faltynova schöpfte mit ihrem Wissen nochmals aus dem Vollen und absolutes Highlight dieser kleinen „Kunstreise“ war letztlich die Besichtigung des obecni dum (Gemeindehaus) mit den prachtvoll restaurierten Sälen. Bedrich Smetana ließ mehrfach grüßen. Ausklingen ließ man die Tage mit einer recht gemütlichen Schifffahrt auf der Moldau. „Prag, mal ganz anders“, noch nicht so überfüllt wie im Sommer, es war für die Teilnehmer rundum ein tolles Erlebnis und bleibt sicher noch lange in Erinnerung!